Kategorie Archiv: Tasting

Lobik – Piggy Boy the Pig – Imperial Stout

Lobik - Piggy Boy the Pig - Imperial Stout Tasting kaufen

From Ruše, Podravska in Slovenia 🏷 Stout – Imperial / Double with 12% ABV.

Today we have the Imperial Stout from Lobik. The beer from Slovenia convinces with aromas of coffee and toffee joined by a pleasant toasty character . In the glass, this beer pours a deep brown with a very low coverage. The nose is creamy with a certain resistance. In the aftertaste remains a pleasant sweetness.

Personally, I’m not a big fan of the artwork, but this beer has me excited!

Tatsing vom Craftbeertower
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Freigeist – Veräppelt Quider – Cider

Freigeist - Veräppelt Quider - Cider Tasting kaufen

Der Veräppelt Quider stellt einen Cider mit Quitte von Freigeist Bierkultur dar. Er kommt auf 6,2 % ABV. Im Glas erblickt der Cider in einem naturtrüben gelb mit gut ausgeprägter Schaumkrone.

In der Nase lassen sich angenehme Aromen von Äpfeln, Zimt und Lebkuchen. Der Antrunk präsentiert sich weich mit mittlerer Rezenz. Auch im Nachtrunk brillieren kräftige Apfel-Zimt Noten mit weihnachtlichem Lebkuchen. Hinten raus kommt es recht trocken daher.

Tasting von Tim Etscheid

Impressum


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Bereta – Heavy Breathing – Imperial Stout

Bereta - Heavy Breathing - Imperial Stout Tasting kaufen

Zum Stoutsunday ging es heute das Heavy Breathing Imperial Stout von Bereta Brewing aus Giarmata und Strange Brew aus Athen, gebraut mit Salzkaramell und Kakaobohnen. Im Glas zeigt sich das Stout pechschwarz und blickdicht mit cremefarbener Schaumkrone. In der Nase bannig viel Schokolade, Karamell und Röstaromen.
Der Antrunk cremig und vollmundig mit mittlerer Rezenz. Ein seidig-weiches Mundgefühl und kraftvolle Aromen erfüllen den kompletten Mundraum und werden von der feinen Salzkaramellnote abgerundet. Die 10,8% ABV sind extrem gut eingebaut und hinterlassen lediglich eine alkoholische Wärme.
Fettes Kollaboraionsstout aus Rumänien und Griechenland!
🖤🍻

Tasting von Bastian Klenke
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Salama – Bloody Geezer – Fruited Berliner Weisse

Salama - Bloody Geezer - Fruited Berliner Weisse Tasting kaufen

Hab ich mich langsam sattgetrunken an diesen „Berliner“ Weissen aus aller Welt mit ihrer immergleichen sauren Weise und ihren immergleichen Fruchtkorb-Aromen?

Eigentlich liebe ich ja Sauerbiere, erst am Wochenende hat mich das La Speziale von
Orca brau total begeistert.

Und eigentlich war ich bislang bei den Salama-Bieren auch immer sehr gut aufgehoben.
Hatte ich heute also nur einen schlechten Tag?

Wer weiß. Fakt jedenfalls ist: Das BLOODY GEEZER von Salama Brewing aus Finnland ist eine leckere Fruited Berliner Style Weisse mit wahnsinnigen 8% und einer entsprechenden Wucht in Sachen Frucht.

Mango, Maracuja, Blutorange und Vanille katapultieren das Bier aus dem RHG-Regal. Und alles, was auf der Zutatenliste steht, schmeckt man auch. Dem Alkohol geschuldet allerdings in der überreifen Variante (bis auf die Vanille 😉).

Die Säure könnte als Gegenpol zum Alkohol ruhig etwas ausgeprägter sein.

Und warum ich jetzt anfangs so rumgemault habe? Nun: alles gut. Alles lecker. Aber alles eben auch irgendwie vorhersehbar.

Tasting von Marco Schneider
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Dry Hopped Helles – Blechbrut

Dry Hopped Helles - Blechbrut Tasting kaufen

Das Dry Hopped Helles von Blech.Brut, gehopft mit Strata und Wakatu. Im Glas zeigt sich das Helle strohgelb und naturtrüb mit weißer Schaumkrone. In der Nase Grapefruit, Maracuja, Limette mit floralen und grasigen Noten.

Der Antrunk ist frisch und süffig mit hoher Rezenz. Zitrusfrüchte, Getreide, Gras und Akzente von Erdbeeren, Vanille und Schwefel.
Wunderbar schlankes und süffiges Helles aus Franken!

Tasting von Bastian Klenke
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Orca Bräu – All in – DDH Rasberry Dubbel

Orca Bräu - All in - DDH Rasberry Dubbel Tasting kaufen

Was, wenn man mit belgischen Bieren irgendwie noch nicht richtig warm geworden ist, das aber gerne möchte?

Na, man nimmt sich ein belgisches Dubbel her von seiner Lieblings-Brauerei und wenn die es nicht schaffen, dich mit den belgischen Hefen und Geschmäcker zu versönen, dann schafft das niemand.

Gesagt, getan. Also hab ich mir von Orca brau das ALL IN geholt, ein IMPERIAL DDH RASPERRY DUBBEL mit 8%, vergoren mit einer „Abtei-Hefe“, doppelt im Tank hopfengestopft mit Simcoe, Amarillo und Columbus sowie nachvergoren und gelagert auf einer ordentlichen Portion Himbeeren.

Der Körper ist voll und kräftig, das Mundgefühl ist cremig-weich und die typischen belgischen Hefedüfte sind gar nicht so ausgeprägt wie gedacht/befürchtet.
Wenn man Frucht schmeckt, dann eher Pflaume als Himbeere, oder zumindest alte, überreife Himbeere.

Ich mags sehr, auch wenn man bei dem Namen etwas anderes erwartet hätte. Ist aber nicht mehr das jüngste, kann also frisch durchaus anders gewesen sein.
Zusammen mit der Frucht ist da eine feine Süße, die prima zum dezenten Röstmalz passt, auch Toffee schmecke ich, aber wirklich nur sehr dezent.

Der Abgang ist dann überraschend hopfig und sogar etwas harzig, was sehr schön zum Gesamtpaketpasst und dieses wunderbar abrundet.
Ein Bier, das zu komplex ist, um es einfach mal so en passant wegzutrinken. Ein Genießerbier eben. Ich mag es total!
Ob es mich jetzt aber auch endgültig zum Belgienfreund gemacht hat? Ich glaube nicht. Aber es hat den Weg dazu bereitet

Tasting von Marco Schneider
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Braukollektiv – Ziggy #20 – Pale Ale

Braukollektiv – Ziggy #20 - Pale Ale Tasting kaufen

Das Chamäleon unter den Bieren

BrauKollektiv aus Freiburg sind mittlerweile schon eine feste Craftbeergröße in der schönen Schwarzwaldstadt an der Dreisam. Mit schönen Tieren auf den Etiketten, experimentellen Hopfen und damit auch wunderbaren Bieren. Bisher hat man nur obergärig gebraut, meist spannende Pale Ales oder IPAs, es gab aber auch schon mit dem Dark Saison, ein dunkleres Farmhouse Ale und neuerdings ein warm vergorenes Lager, ein California Common und eine Gose.

Die beiden Gypsi-Brauer James (USA) und Bernd brauen die tollen Biere in Lenzkirch bei der Brauerei Rogg ein.

Ziggy ist das Chamäleon. Ein American Pale Ale, was wandelbar ist. Und nun schon zum zwanzigsten Mal. Dieses Mal mit den Hopfensorten HBC 630, Idaho Gem. und Idaho⁷. Zur Schüttung wurden Pilsener- und Cara Pilsmalz verwendet.

Das Bier zeigt sich in einem opaltrüben, narzissengelben Gewand und trägt eine hellweisse, feinporige Schaumkrone oben auf.

Ziggy duftet nach Aprikose, Maracuja und Banane. Hat einen frischen, hefigen Eindruck nach Gewürznelke und Kräutern.

Der Antrunk ist spritzig, melonenfrisch und bringt etwas Fruchtsäure mit auf die Zunge. Dort schmeckt das Bier nach Orange, Mango und Aprikose, trägt eine feine Bananennote und etwas Kokos. Im Hintergrund zeigt sich aber auch das Malzbouquet mit einem Honig-Touch. Hinten am Gaumen wird Ziggy auch langsam trocken und die Hopfenöle zeigen sich mit einer prägnanten Bittere.

Fazit: Lecker, fruchtiges American Pale Ale. Das macht Lust auf mehr!

Sommelier-Quickpass / Facts:

Vergärung: obergärig

Bierstil: Pale Ale, American

Alc. 5,9%

Stammwürze 14,5°Plato

Bittereinheiten 30IBUs

Trinktemperatur 8-12°C

Glas-Empfehlung: Craftmaster One

Food-Pairing: Fischlasagne, Spaghetti mit Lachs-Sahne-Soße

Musik-Empfehlung: Culture Club – Karma Chameleon

www.braukollektiv.com

Tasting von Paddy

Braukollektiv – Ziggy #20

Orca – Naitaka – Wild Ale

Orca - Naitaka - Wild Ale Tasting kaufen

Spannend, wie sich ein Bier von frisch bis MHD verändert… Das NAITAKA von meiner Lieblings-Brauerei Orca brau aus Nürnberg hatte ich kurz nach Erscheinen im Glas und fand den Pfirsich damals eigentlich zu brav und auch die Säure hätte kräftiger sein können.

Jetzt, vier Monate nach dem offiziellen MHD ist dieses Wild Sour mit knapp über 4% ein ganz anderes Bier. Die berühmte Pferdedecke steigt mir zusammen mit altem Pfirsich in die Nase – und es mag seltsam klingen, aber mir gefällt, was ich rieche. Das hat mal Wumms und Charakter, vom leichten, prickelnden SommerSourBier ist nicht mehr viel übrig.

Am Gaumen dann das gleiche Spiel. Das muss man schon mögen. Ich finde es wahnsinnig spannend, mich durch den alten Pfirsich und den leicht modrigen Gesamteindruck zu kämpfen. Macht echt Spaß, auch wenn es nicht so klingt.
Sicher, die Krone der Schöpfung hab ich hier nicht vor mir. Damals 2020 nicht und heute auch nicht. Aber dafür ein spannendes Bier, auf das sich zu warten gelohnt hat.

Im Vergleich zur jugendhaften Ausgabe hat die in Würde gealterte Version deutlich an Charakter und Tiefe gewonnen. Schöner Start in den Abend.

Tasting von Marco Schneider
https://www.facebook.com/groups/511185622259336/search/?q=naitaka

La Calavera – Profound Barrel Aged Imperial Stout

La Calavera - Profound Barrel Aged Imperial Stout Tasting kaufen

Das Profound Imperial Stout gereift in Islay Peated Whisky Fässern.

Das pechschwarze Stout duftet erwartungsgemäß intensiv nach Torf, dazu Röstmalz, Schokolade, Kaffee und Whiskey.
Der Antrunk ist weich und wuchtig mit lediglich einem Hauch Rest-Rezenz. Kräftige, dunkle Schokolade, Röstmalz und eine fette Torfnote: eine geniale Mischung der Aromen, die auch im Abgang lange auf der Zunge haften bleiben. Dazu 13% ABV, die so perfekt eingebunden sind, dass sie lediglich ein leichtes Kratzen am Gaumen hinterlassen.

Meravellós! El meu compliment, amics!

Tasting von Bastian Klenke

Instagram:
https://www.instagram.com/stilkampfarena/?hl=de

Camba Bavaria – Chiemsee Wit

Camba Bavaria – Chiemsee Wit Tasting kaufen

Das frische, leichte Sommerbier
Das Camba auch gute, internationale Biere brauen kann, haben sie ja schon längst bewiesen. Belgische Bierstile in Bayern zu brauen und dann als Bier durch zu bekommen ist ja nicht so ganz einfach. Beim Chiemsee Wit könnte man von einem bayrischen Weißbier im Wit-Style sprechen 😉. In die Schüttung kamen Weizen- , Gersten- und Hafermalz. Gehopft wurde aber typisch bayrisch mit Hallertauer und Hersbrucker. Aber zur Vergärung wurde eine belgische Ale Hefe genommen und schon hat man das Belgian Style Wit, ganz ohne Koriander und Orangenschale.

Im Glas zeigt sich ein relativ helles, honiggelbes, leicht trübes Bier mit einer nicht ganz so stabilen, hellweissen Schaumkrone.

In der Nase erkennt man die typischen „hefigen Noten“ wie Nelke und Banane, aber auch Zitrusfrüchte und eine feine frische.

So setzt sich auch der Antrunk fort, von vorneherein fein fruchtig und tragend frisch. Wenn man jetzt nicht wüsste, dass die Zutaten nicht darin sind, würde man auch die Koriander und Orangenaromatik finden. Ein relativ schlanker Trunk geht über in einen fein-trockenen Abgang.

Fazit: Aromatisch und frisch zeigt sich das Wit vom Chiemsee. Ein super Bier für zwischendurch und für die heißen Sommerabende.

Sommelier-Quickpass / Facts:

Vergärung: obergärig

Bierstil: Belgian Style Witbier

Alc. 4,8%

Stammwürze 11,5%

Bittereinheiten 13IBUs

Hopfen: Hallertauer und Hersbrucker

Glas-Empfehlung: Craftmaster One, Verkostungsglas

Food-Pairing: Ziegenkäse, Meeresfrüchte, Risotto mit Orange

Musik-Empfehlung: Beatsteaks – Kommando Sunshine

Tasting von Paddy der Hoppithek

Camba Bavaria – Chiemsee Wit