Lobik – Hoppy New Beer

Sorte: Imperial IPA
Brauerei: Lobik Brewery
Name: Hoppy New Beer
ABV: 9,0 %
Rating: 8/10

Eines der Biere, welches ich in den zuletzt sehr sommerlichen Tagen im Frühling genießen konnte, war das “Hoppy New Beer” von Lobik, dabei handelt es sich um ein Imperial IPA mit
9,0 % ABV.

👁 Aussehen:
Im Glas erscheint das Bier in einem wunderbar hellen, naturtrüben orange mit leicht ausgeprägter Schaumentwicklung.

👃🏻 Geruch:
In der Nase machen sich süßlich-milchige Aromen an Mango breit. Frisches Gras und waldige Piniennadeln stoßen hinzu.

👅 Geschmack:
Der Antrunk gestaltet sich weich und cremig, aber trotz der erhöhten ABV zeigt sich der Körper relativ schlank.
Auch im Nachtrunk hält sich die Mango weiterhin im Vordergrund, das Gras und auch die Pinie begleiten diese weiterhin. Hinten raus entsteht ein leichter Hop Burn, sowie eine angenehme Hopfenbittere.

Fazit: Erfrischend-fruchtig-waldiges IPA aus Slovenien! Was gibt es schon besseres an solch einem wunderbaren Wetter!

Dieses Tasting ist ein Betrag von:

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La Calavera – Regression

Tasting Craft Beer La Calavera Regression

Sorte: Sour Ale (BA)
Brauerei: La Calavera
Name: Regression
ABV: 8,0 %
Rating: 9/10

Das “Regression” von La Calavera Brewing Coop ist ein Sour Ale mit 8,0 % ABV, welches mit geräuchterem Malz und in torfigen Whisky Fässern gelagert hat. Die genaue Destille ist leider nicht angegeben.
Bereits vor 2 Jahren, habe ich einst ein Bier von La Calavera getrunken und es hat mich total begeistert. Damals war es das Collossus, ein Barley Wine im Whisky Fass gereift, also war ich jetzt nun hier sehr erwartungsvoll, als ich dieses Bier bei @alehub.de gefunden habe!

Aussehen:
Im Glas erblickt das Bier in einem tiefen schwarz mit einer ganz klitzekleinen beigen Schaumausprägung.

Geruch:
In der Nase ist sofort eine ausgeprägte Rauchig-und Torfigkeit zu bemerken, die an einen Laphroaig erinnert. Dazu stößt plötzlich eine starke säuerliche Note. Diese wird von süßlicher Erdbeere begleitet.

Geschmack:
Der Antrunk kommt weich, relativ sauer und zugleich torfig daher und präsentiert sich durch eine kaum vorhandene Rezenz.
Im Nachtrunk kann sich die rauchig-torfige Note weiter ausbilden, wird aber schnell umgemünzt in stark säuerliche Noten und einige Früchte wie:
Johannisbeere, Erdbeere, Pfirsich und Pflaume. Mit etwas Kaffee, sowie einem holzig-trockenen Finish kommt das Bier zum Ende.

Fazit: Wow, was ein komplexes Bier. Man braucht wirklich einige Schlücke, um das gesamte Aroma voll und ganz wahrzunehmen. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Genial!

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Lemke – Bohemian Pilsner

Sorte: Pilsner (böhmisch)
Brauerei: Lemke
Name: Bohemian Pilsner
ABV: 5,0 %
Rating: 8/10

Das “Bohemian Pilsner” ist ein böhmisches Pils von Lemke aus Berlin mit 5,0 %.

👁 Aussehen:
Im Glas schimmert ein helles gelb-orange mit gut ausgeprägter Schaumkrone.

👃🏻 Geruch:
In der Nase machen sich süßlich-würzige Aromen, Citrusfrucht und Butterscotch breit.

👅 Geschmack:
Der weiche Antrunk zeigt sich durch eine frische erhöhte Rezenz. Auch würzige Noten kommen schon durch.

Auch im Nachtrunk bleibt das Pils weiter würzig, auch kräuterig Noten und etwas Butterscotch findet hinzu.
Mit einer angenehmen Hopfenbittere kommt das süffige Pils zum Finish.

Fazit:
Sehr leckeres Pilsner. Sehr süffig, ausgeprägt würzig und kräuterig frisch.

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Totenhopfen – Lux Ale

Craft Beer Tasting Totenhopfen Lux Ale

Kratzig bitteres Ale aus Luxemburg

Mit diesem Bier wurde Totenhopfen 2019 unter Ratebeers 100 Besten, Neuen Biere gelistet. Also natürlich ein Muss in meiner HoppiThek-Testreihe der Luxemburger Kleinstbrauerei. Die eigene Interpretation eines Special-Bitters, was einem britischen „Pale Ale“ gleichgestellt werden kann. Dieser Bierstil hat ein weniger ausgeprägtes Hopfenaroma und weniger Kohlensäure. Aber bitte nicht verwechseln mit einem amerikanischen Pale Ale, welches ja eher hopfenbetont ist. Die Variante von Totenhopfen hat trotzdem El Dorado und Cascade als Aromahopfen bekommen und endet bei teuflischen 6,66% Alkohol und 43 Bittereinheiten.

Ins Glas fließt ein dunkles bernsteinfarbenes Bier, mit einer leichten Trübung und einer typisch britisch-cremigen Schaumkrone oben auf.

Das Bier riecht malzig, leicht herb und durchaus getreidig, erdig.

Im Antrunk würzig, malzig und sehr viel Betonung auf dem Bittereindruck, der von Beginn an seine Stärke zeigt. Der Körpereindruck ist dann eher leichter und mit wenig Kohlensäure durchzogen. Hier entsteht aber dann auch eine süßer, malzigere Aromatik, die etwas konträr zur immer noch prägnanten Bittere wirkt. So endet das Bier dann auch fein-süßlich,leicht „erdig“ und trocken Bitter am Gaumen.

Fazit: Wie ich ja schon des öfteren erwähnt habe, mag ich die britischen Ale-Bierstile eigentlich nicht so gerne. Aber auch hier werde ich am Ende wieder positiv überrascht, denn das Lux Ale hat eine tolle Aromatik, die ausgewogen ist, zwar bitter und trocken, gar erdig wirkt, aber zwischendurch auch durch eine beerkige Süße, die Balance zwischen diesen prägnanten Noten findet.

7,0 HoppiPoints

Facts:

Alc. 6,66 %

Bittereinheiten 43 IBUs

Farbe: 17,9 EBC

Hopfen: El Dorado und Cascade

Food-Pairing: Shepperds Pie, dunkle Schokolade, Orange Jam Bread

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Hopfmeister – Suggar Daddy

Tasting Hopfmeister Suggar Daddy Craft Beer

Ins Glas fließt ein orange-gelbes, trüb-saftiges Bier, mit einer zu Beginn cremigweissen Schaumkrone, die aber schnell auf dem Bier verschwindet.

In der Nase haben wir fruchtige Noten, wie Orange und natürlich reifer Grapefruit.

Der Antrunk ist süßlich und fruchtig, aber schnell wird das Bier in Richtung Trunk mild säuerlich und schön spritzig. Hier wirkt der Grapefruit-Zusatz doch recht intensiv, macht aber den Körper nicht zu schwer sondern toll erfrischend. Die Grapefruit bleibt auch in Richtung Gaumen und Nachhall sehr präsent.

Fazit: Süß-saftiges Grapefruit-Vergnügen. Ein erfrischendes Bier für heiße Tage, oder für zwischendurch. Man sieht es funktioniert auch in Bayern ein Bier zu brauen, was jenseits des Reinheitsgebotes ist.

7,0 HoppiPoints

Facts:

Alc. 5,2%

Bittereinheiten 76IBUs

Hopfen: Magnum, Columbus, Chinook, Citra, Galaxy und Mosaic

Food-Pairing: Chili Cheese Burger, Fischgerichte, Barbecue Gemüse

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Lobik – Captain Cornicione

Tasting Craft Beer Lobik Captain Cornicione

Der Gurken-Kapitän aus Maribor schlägt zu

Und ein weiteres juicy IPA aus Slowenien kommt in das HoppiThek Testglas. Heute ist es der Schrecken der Pizza-Weltmeere. Kapitän Essiggurke mag es wohl skurril auf seiner italienischen Leibspeise. Dieses Mal gibt es von Lobik sogar ein „einfaches“ NEIPA.

Sonnengelb, trüb und ein schönes, flauschiges Häubchen charakterisieren das Bier visuell im Glas.

In der Nase haben wir reife Zitronen, eine frische Hopfenblume und etwas saftige Orange.

Im Antrunk setzt sich dieser Eindruck fort, das Bier ist mehr zestig anstatt süß, also ein Zitronensaft, der in Richtung Mittelteil schön cremig und „saftiger“ wird. Und hier haben wir dann auch den Switch in das typische Lobik-Bier, bitter, zestig und kräftiger als andere Pendants in diesem Bierstil.

Fazit: Zitrusfrische, Orangenschale und spritziger Trunk. Dazu eine stärker ausgeprägte Hopfenbittere. Der Gurken Kapitän schlägt hier gnadenlos zu.

8,0 HoppiPoints

Facts:

Alc. 7%

Food-Pairing: Leichte Pasta-Gerichte, Rinderfilet

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Hopfenhäcker – Kill Bill

Tasting Kill Bill von Hopfenhäcker

Spritziges Wit-Style Bier aus München

Es muss nicht immer Weißbier sein, was aus München kommt. Die Kreativbier-Schmiede Hopfenhäcker hat es schon bewiesen und ich freue mich heute das nächste Bier aus deren Händen im Glas zu haben.

Wer kennt den Blockbuster „Kill Bill“ mit Uma Thurman nicht? Ob Hopfenhäcker hiermit ein Massaker anrichtet ist unbekannt, aber ein Stich in die Münchener Traditionsbiere auf jeden Fall. Denn verbraut wurden Koriander, Bitterorange, Kreuzkümmel und Bergamotte. Zudem kam Mosaic-Hopfen in den Braubottich. Und trotzdem ist es ein Weißbier, nur nach Hopfenhäcker-Art.

Ins Glas fließt ein orangegelbes, trübes Bier, mit einer weißen, mittelporigen, hellweißen Schaumkrone.

In der Nase haben wir Orange, Gewürznelken und eine feine, malzige Note.

Im Antrunk zeigt das Bier eine saftige, ausgepresste Orange, bildet eine feine Perlage und gibt diesen leicht seifig-cremigen Koriander-Körper frei. Hinten heraus könnte man meinen, es schießt nochmal eine würzige-Bitternote Richtung Gaumen.

Fazit: Schade, dass solch ein Hopfenzauber in Deutschland nicht als Bier freigegeben wird. Denn die natürlichen Zusätze in diesem Weißbier-Typ passen einfach richtig gut. Ein leichter, fruchtig-frischer Genuss.

7,5 HoppiPoints

Facts:

Alc. 4,4%

Bitterorange, Koriander, Kreuzkümmel, Bergamotte

Hopfen: Mosaic

Food-Pairing: Fisch, Pasta mit grünem Pesto, Zitronenkuchen

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Frontaal / The Bruery – I’ve got friends in the music business B.A. Blend 2 (Bourbon, Armagnac und Calvados)

Tasting Frontaal / The Bruery – I’ve got friends in the music Business B.A. Blend 2

Die schwere Kaffee-Gebäck-Praline.

Der zweite Musik-Business Collab-Brew zwischen Frontaal und The Bruery, ist ein Blend eines Imperial Mexican Stouts, welches in Bourbon, Armagnac und Calvados Fässern gelagert wurde. Mit 14% Alkohol und 54 Bittereinheiten ist es ein stolzer Vertreter seiner Zunft. Mit Warrior gehopft und 6 Malzsorten, sowie gerösteten Weizen hat es auch einen schönen Rohstoffhintergrund.

Tiefschwarz und mit einer Schaumkrone, die etwas an ein nebliges Abendrot erinnert, bedeckt gluckert das Bier ins Glas. Die Viskosität ist sichtlich dickflüssig.

In die Nase strömen mit Likör gefüllte Bitterschokoladen-Pralinen, dazu das Kaffeeplätzchen und eine gute, heiße Tasse Kaffee.

Im Antrunk entwickelt sich das vorher im Geruch wahrgenommene weiter und man hat hier ein klebrig, dickes Bier auf der Zunge, welches zuckrig, fast gebäckartig stehen bleibt. Allmählich entwickelt sich hinten heraus eine gewisse aufkommende Schärfe, die aber durch die Kohlensäure um die Zunge herum schön eingebunden ist. Das Bier ist dick, cremig, schokoladig, kaffeelastig und bitter-scharf. Also alle Eindrücke, die ein gutes Imperial Mexican Stout mitbringen muss. Dann diese Veredelung durch die einzelnen Fässer, die dem Gaumen hinten heraus noch Kirschen und dunkle Beeren schenkt.

Fazit: Schwer, komplex, dick und bitter. Aber trotzdem eine wunderbare Kaffee-Praline. Die 14% Alkohol sind natürlich nicht ganz wegrationalisierbar, aber bei diesem vollen Mundgefühl im Bier, trotzdem gut aufgehoben.

8,5 HoppiPoints

Facts:

Alc. 14%

Bittereinheiten 54IBUs

Farbe 78EBC

Food-Pairing: Truthahn-Braten mit Kartoffeln und Rosenkohl, Wildgans, Wurzelgemüse und schokoladiger Nachtisch

Glas-Empfehlung: Spiegelau Stout Glas

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Siren & Green Cheek – Every second matters

Ein Tasting unseres Bierfreunds und Bier Bloggers: Craftbeerflüsterer

Sorte: IPA
Brauerei: Siren & Green Cheek Beer Co.
Name: Every second matters
ABV: 7,2 %
Rating: 8,5/10

Aussehen:
Im Glas zeigt sich ein schönes dunkles orange mit leicht ausgeprägter Schaumkrone.

Geruch:
In der Nase sammeln sich spritzig fruchtige Aromen an Citrus, Ananas und Orange, begleitet von grasig-pinienartigen Noten.

Geschmack:
Der Antrunk zeigt sich wunderbar weich, cremig und vollmundig.

Auch im Nachtrunk macht sich gleich der gesamte Obstkorb, zusammengesetzt aus viel Ananas, reifer Mango und Citrus breit,jedoch noch gut balanciert und ausgeglichen mit einer frischen Grasigkeit und einer ausgeprägten Süßlichkeit.

Fazit: Ein ganz feines Bier von Siren, schöne Fruchtkombi und viel frisches Gras. Hat sich super ergänzt.

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Hey Joe – Bohemian Pilsner

Tasting Hey Joe Bohemian Pilsner Alehub

Dieses Tasting stammt wiedereinmal von unserem Bierfreund und Blogger vom Fach, dem Craftbeerflüsterer.

Sorte: Pilsner
Brauerei: Hey Joe Brewing
Name: Bohemian Pilsner
ABV: 7,4 %
Rating: 7/10

Heute stelle ich euch das Bohemian Pilsner von Hey Joe Brewing vor.
Dabei handelt es such im ein böhmisches Pilsner mit 4,7 % ABV.

Unter diesem Link, könnt ihr das heutige Bier natürlich auch käuflich erwerben:

Aussehen:
In einem dunklen bernsteinfarben mit leicht ausgeprägter Schaumkrone, kommt das Pilsner ins Glas.

Geruch:
In der Nase machen sich malzig-süßlich-hefige Aromen sowie etwas Butterscotch breit.

Geschmack:
Der Antrunk gestaltet sich weich und cremig.
Im Nachtrunk bildet sich viel süßliches Malz in Verbindung mit Sauerteig und Butterscotch aus.

Fazit:
Ein interessantes Pilsner mit einem hefig-brotigen Aromaprofil, sowie viel Butterscotch.

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